Wenn der Pfynwald leiser wird

Herbsttage zwischen Föhren, warmem Holz und Feuer: Warum die ruhige Jahreszeit in Jurte und Blockhütte für Matthias zu den schönsten WOODMOOD-Momenten gehört.

Der Herbst ist für mich eine der schönsten Zeiten hier im Pfynwald. Im Sommer ist alles lebendig, warm und voller Energie. Im Herbst verändert sich die Stimmung: Die Luft wird klarer, morgens ist es frisch, das Licht fällt tiefer durch die Föhren und im Wald wird es spürbar ruhiger.

Genau dann beginnt für mich eine der besten WOODMOOD-Zeiten.

Du kommst am Nachmittag an, stellst deine Tasche in die Jurte oder in die Blockhütte, machst es dir warm und gehst vielleicht noch eine Runde durch den Pfynwald. Kein grosser Plan, kein Programm. Einfach Schuhe an und los.

Die beheizte Jurte ist gerade an kühleren Tagen etwas Besonderes. Draussen Wind, vielleicht Regen, vielleicht schon die ersten kalten Abende – drinnen warm, ruhig und gemütlich. Wer es klassischer mag, nimmt die Blockhütte: viel Holz, eine kleine Terrasse, Wald direkt vor der Tür und dieses einfache Hüttengefühl, das im Herbst irgendwie noch besser funktioniert.

Ein Tag ohne viel Programm

Was ich meinen Gästen im Herbst am liebsten empfehle: nicht zu viel planen.

Am Morgen langsam starten, Kaffee trinken und schauen, was das Wetter macht. Danach raus in den Pfynwald. Eine Stunde spazieren, drei Stunden wandern oder einfach irgendwo sitzen bleiben. Der Wald fühlt sich in dieser Jahreszeit noch einmal ganz anders an als im Sommer.

Und wenn das Wetter einmal nicht perfekt ist, ist das hier kein grosses Problem. Im Gegenteil. Zurückkommen, die Sauna einheizen, später in den warmen Whirlpool steigen und draussen merken, wie kühl die Luft inzwischen geworden ist. Genau dieser Kontrast macht den Herbst hier für mich aus.

Warm und kalt. Draussen und drinnen. Bewegung und Ruhe.

Feuer, Wein und ein bisschen nichts

Am Abend braucht es hier eigentlich nicht viel. Etwas kochen, Feuer machen, vielleicht eine Flasche Walliser Wein öffnen. Danach sitzt man draussen, schaut in den Wald oder in den Himmel und irgendwann merkt man, dass man das Handy schon eine ganze Weile nicht mehr in der Hand hatte.

Das ist wahrscheinlich einer der Gründe, warum ich WOODMOOD überhaupt so gerne mag. Es muss nicht ständig etwas passieren. Man darf auch einfach hier sein.

Mein perfekter Herbsttag

Ausschlafen. Kaffee. Eine Runde durch den Pfynwald. Vielleicht Richtung Rhone, vielleicht einfach ohne bestimmtes Ziel. Nachmittags zurückkommen und nichts mehr vorhaben.

Sauna. Whirlpool. Feuer. Etwas Gutes essen. Früh ins warme Bett, während es draussen bereits richtig frisch geworden ist.

Mehr braucht es manchmal nicht.

Warum gerade Herbst?

Viele denken beim Wallis zuerst an Hochsommer oder Winter. Dabei ist der Herbst für mich fast die spannendste Jahreszeit. Es ist ruhiger, die Temperaturen sind angenehm zum Wandern und draussen verändert sich jeden Tag etwas. Morgens Nebel, mittags Sonne, abends plötzlich kalte Luft. Genau diese Wechsel machen die Zeit besonders.

Und das Schöne bei WOODMOOD ist: Du bist draussen in der Natur, musst aber nicht frieren. Jurte und Blockhütte sind beheizt. Sauna und Whirlpool sind da. Und der Pfynwald beginnt praktisch vor der Tür.

Ein paar Tage verschwinden

Vielleicht ist das die beste Beschreibung für einen Herbstaufenthalt hier. Nicht möglichst viel erleben. Sondern für zwei oder drei Tage ein bisschen verschwinden.

In den Wald gehen. Warm zurückkommen. Gut schlafen. Feuer machen. Und am nächsten Morgen schauen, worauf man Lust hat. Wenn du das suchst, ist der Herbst hier ziemlich schwer zu schlagen.

Bis bald im Pfynwald. Matthias

Deine Herbsttage im Pfynwald Übernachte in der beheizten Jurte oder Blockhütte und geniesse ruhige Waldtage, Sauna, Whirlpool und Abende am Feuer.