Der Pfynwald — einer der grössten zusammenhängenden Föhrenwälder der Alpen

Zwischen Leuk und Siders liegt eine der wildesten Landschaften der Schweiz: ein Mosaik aus Föhren, Trockenhängen, Auen und türkisblauen Seen. Ein Streifzug durch das Naturschutzgebiet, in dem WOODMOOD zuhause ist.

Es gibt Wälder, durch die man hindurchgeht, und es gibt Wälder, in denen man ankommt. Der Pfynwald — auf Französisch «Bois de Finges» — gehört zur zweiten Sorte. Auf der Schwelle zwischen dem deutsch- und dem französischsprachigen Wallis breitet sich hier einer der grössten zusammenhängenden Föhrenwälder der Alpen aus: rund 1'000 Hektar Wildnis zwischen Leuk und Siders, mitten in einer der trockensten und sonnenreichsten Regionen der Schweiz.

Genau hier, am Rand dieses Naturschutzgebiets, liegt WOODMOOD. Wenn du morgens aus der Jurte trittst, ist das hier kein Postkartenmotiv, sondern dein direkter Vorgarten.

Eine Landschaft, die es so kein zweites Mal gibt

Der Pfynwald ist ein Mosaik der Gegensätze. Auf wenigen Kilometern wechseln sich staubtrockene Föhrenhänge mit kühlen Auenwäldern, Felsblöcke mit stillen Seen ab. Verantwortlich dafür ist ein gewaltiger Bergsturz, der vor Jahrtausenden das Tal blockierte und ein Labyrinth aus Hügeln, Senken und Wasserläufen hinterliess. Die Rhone bahnt sich seither ihren Weg mitten hindurch — einer der letzten Flussabschnitte im Wallis, der noch beinahe natürlich mäandriert.

Türkises Wasser und uralte Suonen

Das heimliche Wahrzeichen des Gebiets ist der Pfafforetsee (Lac de Pfafforêt): ein kleiner See mit erstaunlich türkisem, klarem Wasser, eingerahmt von Föhren. Durchzogen wird die Landschaft ausserdem von den Suonen — den jahrhundertealten Wasserkanälen der Walliser, die Schmelzwasser aus den Bergen über schwindelerregende Hänge zu den Feldern leiten. Einige dieser Wege kannst du noch heute entlangwandern; das leise Plätschern begleitet dich dann den ganzen Weg.

Über 1'000 Hektar Schutzgebiet — eines der wertvollsten Naturreservate der Schweiz Eine der höchsten Artenvielfalten des Landes: Wiedehopf, Smaragdeidechse, seltene Orchideen Türkisblaue Seen, Auenwälder und die frei mäandrierende Rhone Historische Suonen — lebendiges Wasserbau-Erbe der Walliser

Der Pfynwald riecht nach warmem Harz und Stein. Es ist dieser Duft, an den sich Gäste noch Wochen später erinnern.

Ein Hotspot der Artenvielfalt

Weil Trockenheit, Wasser und Wald hier so dicht aufeinandertreffen, ist der Pfynwald ein Paradies für Tiere und Pflanzen, die anderswo längst selten geworden sind. Im Frühsommer zirpen Heuschrecken auf den Trockenwiesen, Smaragdeidechsen huschen über warme Steine, und mit etwas Glück hörst du den unverkennbaren Ruf des Wiedehopfs. Wer leise unterwegs ist, wird hier reich belohnt.

Den Pfynwald selbst erleben Vom WOODMOOD-Areal startest du direkt in die schönsten Wege des Gebiets — vom gemütlichen Spaziergang zum See bis zur Tageswanderung. Unsere liebsten Routen findest du in der Rubrik Aktivitäten.

Der Pfynwald ist kein Wald, den man «abhakt». Er belohnt das langsame Schauen — und genau dafür sind wir hier.